Aufschwung des italienischen Weins auf dem US-Markt in den ersten drei Monaten des Jahres
Während der US-Markt seine Gesamtweinimporte reduziert, hat der italienische Export im ersten Quartal die Schwelle von 576.000 Hektolitern erreicht, mit einem deutlichen Zuwachs von 1,3 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2014.
Im Gesamtwert wurden 316 Millionen Dollar erzielt, ein Plus von 6,7 % gegenüber den 296 Millionen vor einem Jahr.
Sehr gut auch die Performance der Schaumweine, allen voran der Prosecco, mit einem Wachstum von 36 % in Menge und 16,6 % im Wert, sowie einem Anteil am italienischen Gesamtangebot auf dem amerikanischen Markt von 59,4 % nach Volumen und 31,8 % nach Wert.
All das vor dem Hintergrund eines Einbruchs der gesamten US-Weinimporte, die laut einer Mitteilung des Italian Wine & Food Institute (IWFI) im Zeitraum sowohl mengenmäßig (-9,5 % auf etwas mehr als zwei Millionen Hektoliter) als auch wertmäßig (-3,3 % auf 883 Millionen Dollar) ein Minuszeichen aufweisen.
Sehr deutliche Rückgänge, und das Nachsehen hatten gerade einige der wichtigsten konkurrierenden Drittländer wie Australien (-20,7 % im Volumen), Argentinien (-26 %) und Chile (-15,5 %).
Zu den Gründen zählen eine stärkere Hinwendung des US-Konsumenten zu heimischen Weinen sowie Entscheidungen, die in jüngster Zeit hochwertigere Importweine bevorzugt und somit die importierten Fassweine bestraft haben, insbesondere jene aus Australien (-43 %) und Südamerika: Argentinien (-43 %) und Chile (-26 %). Ein Sonderfall ist der Export Frankreichs, das wie Italien mengenmäßig wächst.
Allerdings sind die französischen Exporte stärker im Volumen ausgeprägt: 193.000 Hektoliter in drei Monaten, ein Plus von 7 % gegenüber dem ersten Quartal 2014.
Wertmäßig kehrt sich das Vorzeichen jedoch um
(-2,8 % auf 171,5 Millionen Dollar gegenüber zuvor 176,5).




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