WEINNACHRICHTEN
  • 9. DEZEMBER 2014
  • 2 min
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Wein mit Cannabis? Eine Rockstar macht es möglich.

Der Einsatz von Cannabis zu therapeutischen Zwecken ist in verschiedenen Ländern der Welt bereits Realität, darunter: Kanada, Finnland, Italien, Israel, Spanien, Portugal, Deutschland und die Niederlande. In den USA sind sowohl der Verkauf als auch der Kauf von Cannabis ein Bundesverbrechen...

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von WineAtWine
Wine at Wine Redaktion

Wein mit Cannabis? Eine Rockstar macht es möglich.

Der Einsatz von Cannabis zu therapeutischen Zwecken ist in verschiedenen Ländern der Welt bereits Realität, darunter: Kanada, Finnland, Italien, Israel, Spanien, Portugal, Deutschland und die Niederlande. In den USA sind sowohl der Verkauf als auch der Kauf von Cannabis ein Bundesverbrechen, während die Produktion für den persönlichen Gebrauch in 20 Bundesstaaten und im District of Columbia legal ist.

Vor diesem Hintergrund bereitet eine amerikanische Rockstar, Melissa Etheridge, in Zusammenarbeit mit einer Apotheke namens Greenway Compassionate Relief eine Linie von „Cannabis-Infusionsweinen" vor.
Im Gegensatz zu anderen cannabishaltigen Produkten, so Etheridge, ist für die Herstellung ihres Aufgusses keine Erhitzung des Cannabis erforderlich. Die Verbindung wird durch die Kaltextraktion gewonnen, die während der Fermentation des Cannabis stattfindet.
Aus diesem Grund, betont die Sängerin, seien die Auswirkungen ihrer Kreation deutlich schwächer als das einfache Rauchen oder die bekannten Marihuanakekse, die „Pot Brownies".

Die Mission von Melissa Etheridge ist es, das gesellschaftliche Denken gegenüber Marihuana zu verändern und ihren Wein auch zu therapeutischen Zwecken einzusetzen.
Natürlich blieb Kritik nicht aus.
Dr. Stephen Ross, Direktor des NYU's Addiction Psychiatry Fellowship, ist sehr skeptisch gegenüber dem Einsatz von Wein zu pharmazeutischen Zwecken – noch skeptischer, wenn Cannabis hinzukommt.
„Die Verschreibung von Alkohol für jeden Patienten ist höchst bedenklich", warnt Ross.
Die Debatte ist noch offen, aber Etheridge, die derzeit auf Tour ist, gibt nicht auf und ist bereit, die Produktion angesichts einer möglichen Lockerung der Marihuanagesetze auszuweiten.
Weitere Entwicklungen zu diesem Thema werden folgen.

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