Antonio Bellicoso zeigt große Meisterschaft in seiner Konzeption und anschließenden Umsetzung von Weinen aus reinen Barbera-Trauben. Nachdem ich die Freisa vorgestellt habe, spreche ich nun über den Barbera d'Asti Amormio 2013
Technisches Datenblatt
- Denominazione: Barbera d'Asti
- Erntejahr: 2013
- Produktionsgebiet: Montegrosso d'Asti
- Bodenbeschaffenheit: kalkhaltige, gipshaltige Böden mittlerer Zusammensetzung.
- Höhenlage des Weinbergs: 280 m ü. M.
- Ausrichtung des Weinbergs: Ost, Süd und Südwest
- Rebsorte: Barbera 100%
- Erziehungssystem: niedriger Guyot auf 40 cm, mit 7–8 Augen pro Trieb
- Pflanzdichte: 55 q/ha
- Alter der Rebstöcke: 10 Jahre
- Düngung: natürlich
- Erntezeitraum: Oktober
- Vinifizierung: in Stahltanks für 18 Tage
- Malolaktische Gärung: in Stahltanks durchgeführt
- Umfüllungen: drei
- Gärungstemperatur: 28–30 °C
- Reifung: Stahltank für 10 Monate
- Flaschenreifung: 6 Monate
- Alkoholgehalt: 14°
- pH: 3,60
- Gesamtsäure: 6,70 g/l
- Restzucker: weniger als 1 g/l
- Trockenextrakt: 33 g/l
Klimatischer Verlauf 2013: regenreiche Saison, geprägt von wechselhaftem Klima. Erste Phase warm, mit frühem Austrieb im April. Mai und Juni durch erhebliche Niederschläge gekennzeichnet. Véraison Anfang August, gefolgt von einem erneut warmen Saisonabschluss. Schöne Ernte ab Oktober.
Organoleptische Analyse
Der Wein präsentiert sich in einem dunkelrubinroten Gewand mit violetten Reflexen. Wunderschön der Glanz ebenso wie die Struktur, die durch die Schlieren bezeugt wird, die langsam an der Glaswand herabfließen. Herrlich das olfaktorische Spektrum, gekennzeichnet durch ein dominantes Fruchtaroma mit Brombeeren, Pflaumen, roten Zwetschgen und Sauerkirschen im Vordergrund. Dazu ein leichtes Gewürzarома von weißem Pfeffer und Zimt. Am Gaumen besticht die glyzerin-weiche Textur, die die große Frische, typisch für die Barbera, gut ausbalanciert. Langer Abgang mit mentholartigen Noten und Marasca-Kirsche.
Der Wein, der keine Mikrofiltration durchläuft, passt hervorragend zu piemontesischen Nudelgerichten wie den agnolotti del plin.





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